Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Festival’

listen to: Architects – The Bitter End

Gestern sind wir aus London zurück gekehrt und hinter uns liegt ein tolles langes Wochenende. Gestartet waren wir am Donnerstag Morgen von SFX nach London Luton. Gleich eins vorweg: Sitzt bloß nie bei diesem orange-farbenen Billigflieger in der letzten Reihe – ich konnt‘ mich kaum bewegen. Zum Glück dauerte der Flug nur 1,5 Stunden. Angekommen beim Flughafen noch schnell den Koffer vom Gepäckband geschnappt ging’s erstmal ab zum Geldautomaten und dann weiter zum easyBus – der war im Gegensatz zum Flieger deutlich bequemer (Tipp: Wir haben den Bus bereits gut ’nen Monat vorher online gebucht, dann hat man damit am Flughafen keinen Stress mehr und es geht alles super problemlos). Nach einer guten Stunde waren wir dann in der Stadt angekommen – Baker Street hieß unsere Station. Ihr wisst schon: Sherlock Holmes und so (; Dort haben wir uns erst mal diese Oyster-Cards besorgt, um bequem die öffentlichen Verkehrsmittel in London nutzen zu können. Im Gegensatz zu beispielsweise Berlin kostet das Bus- und U-Bahnfahren dort so einiges (etwa 11 Pfund für ein Tagesticket = ca. 13,80 EUR). Dafür haben wir dort also glaub‘ ich die meiste Kohle liegen lassen (; Aber wie dem auch sei.
Nachdem wir dann das Gepäck im Appartement abgeladen hatten, ging’s die City erkunden. In Sachen Stress kann London ganz gut mit New York mithalten. Ich find‘ ja irgendwie Berlin ist dagegen nur Kindergeburtstag.

Freitag haben wir uns dann eine Speed-Sightseeing Dröhnung gegeben: Piccadilly Circus, M&Ms World, Trafalgar Square, Horse Guards, Tower of London, Tower Bridge, Westminster Abbey, Buckingham Palace, Royal Albert Hall, Stamford Bridge Stadion. Da haben die Füße am Abend ordentlich geraucht.

Samstag: It’s Vans Warped Tour Dayyyyy
Joa, das war so ein wenig die Erfüllung eines Jugendtraumes, welcher hieß ‚Irgendwann mal zur Warped Tour in die USA‘ – für die USA hat’s zwar nun nicht ganz gelangt, aber hey: London!

Voll war’s, cool war’s und natürlich ordentlich laut (; Ja laut ist das Stichwort: Leider war’s bei einigen Bands so, dass man vom Gesang kaum was mitbekam, da die ganzen anderen Gerätschaften anscheinend voll auf Anschlag hochgedreht wurden oder es lag generell an der Akustik? Keeine Ahnung. Auf jedenfall echt schade, dass der Sound hin und wieder so mies rüberkam. Meine Favs des Events: It Boys!, Family Force 5, Architects, 3Oh!3, Breathe Carolina, The Used, Funeral for a Friend. Ansehnlich war im Übrigen die Lage der Location (Alexandra Palace) – hoch auf einem kleinen Berg gelegen, hatte man eine tolle Aussicht auf die Stadt. Für Leute die mehr Zeit haben, lohnt sich sicher auch ein Spaziergang durch den umgebenen Park. Video-Eindrücke zum Festival folgen…

Sonntag wollten wir eigentlich zum Chelsea Spiel, hatten aber keine Karten mehr bekommen. Der Alternativ-Plan hieß: Mit der Bahn nach Brighton. Und damit hatten wir absolut die richtige Entscheidung getroffen, denn das Wetter war am Sonntag echt traumhaft. Dort ging’s natürlich zum berüchtigtem Brighton Pier verbunden mit einem Spaziergang am Strand – nur zu empfehlen!

Joa, Montag stand dann auch schon wieder die Heimreise auf dem Programm – und dieses Mal nicht in der letzten Reihe des Fliegers (; So, auch um bebilderte Impressionen muss ich mich noch kümmern.

So far, bis demnächst.

Advertisements

Read Full Post »

listen to: I Heart Sharks – Animals

So. Gönne mir gerade ein wenig Regenerationszeit, bevor ich mich gegen 13:45 Uhr wieder auf den Weg zum Festival mache. Gestern ging’s schon frühzeitig los zum langersehnten Berlin Festival auf dem Tempelhofer Flughafen, welcher nebenbei bemerkt ’ne ziemlich coole Location abgibt. Gesehen haben wir gestern unter anderem Of Monsters And Men, Clock Opera, Daughter, Kate Nash,
We Have Band, Tocotronic, Sigur Rós und natürlich The Killers. Ich kann gar nicht glauben, dass es schon mehr als 3 Jahre her ist, dass ich die Killers live in Hamburg gesehen hab. Aber nun wird ja wieder durchgestartet. Die neue Single kam bereits im Sommer und in etwa 10 Tagen kommt auch endlich das neue Album. Kann’s kaum erwarten. Die Show gestern war einfach nur der Hammer und es hat so viel Spaß gemacht, mal wieder richtig auszurasten (; Da war selbst das Wetter egal, welches sich am gestrigen Abend recht festival-like – also durchwachsen und regnerisch verhielt. Shirt und Körper wurden eins und Kopf und Haare waren ja ohnehin schon vom Regen nass. Ich will noch mal. Aber wer weiß, vielleicht ja schon sehr bald. Ende Oktober startet die Tour in den UK – und für gewöhnlich kommen die Jungs danach nach Deutschland. Dann muss ich mir wohl noch ein paar Urlaubstage aufheben.

Nun denn, gleich mal ein wenig fresh machen und dann geht’s nachher weiter. Persönliches Highlight heute werden natürlich I Heart Sharks. Ich hör mich schon mal ein wenig warm. (:

Bis denne.

Read Full Post »

listen to: tv

Also known as Monster Bash 2012. Genau das gab’s gestern ab 15:00 Uhr in den beiden oben genannten Locations. Bis tief in die Nacht wurde zu Punk- und Hardcore-Klängen gut abgefeiert. Und wie es sich für einen von unten bis oben tätowierten harten Kerl gehört, gab es feinstes veganes Essen zwischen die Zähne. Merkwürdig irgendwie. Aber so war es. (; Bei dem Großteil der Essensstände zwischen den beiden Hallen konnte man unter anderem vegane Burger und Chili con Tofu ergattern. Ein schönes saftiges Steak suchte man dort vergebens – ich glaube, das gab es irgendwo abseits. Aber Trinken war an diesem warmen und schweißtreibenden Nachmittag und Abend ohnehin wichtiger.
Auf die Ohren gab es im Übrigen unter anderem Bouncing Souls, Dritte Wahl, Anti-Flag, Chuck Ragan, The Wonder Years, Hot Water Music, Lagwagon und zum unglaublichen Abschluss, bei dem die Menge endgültig ausrastete: Refused. Mit einigen Schmerzen machten wir uns gegen 1:30 auf die Heimreise. Jaaa, man altert, aber das geht schließlich nicht nur uns so. Auch an der Hardcore Elite der 90er sind die Jahre nicht spurlos vorbei gegangen…

Nun denn. Heute Sonne und den quasi ersten, verfrühten Sommertag genossen. Morgen ins Stadion. Ein feines Wochenende.

Read Full Post »

listen to: The Medic Droid – Tease

Nee, wat war das herrlich gestern. Das war quasi wie das Fest van Cleef, nur eben mitten im Winter. Moment mal?! Wahrhaftig, es war das Fest van Cleef. Wer kommt auch sonst auf die Idee ein festivalähnliches Event in den Dezember zu legen, wenn nicht die Jungens vom Grand Hotel. Und die Idee und Umsetzung war top! Gerne wieder.
17 Uhr war bereits Einlass und pünktlich um 18 Uhr legten Beat! Beat! Beat!. Auf die Jungs war ich besonders gespannt, denn das, was man zuvor gehört hatte, klang wirklich toll. Und so war es dann auch, ein super Auftakt für’s Fest van Cleef, welches in diesem Jahr übrigens schon den 5. Geburtstag feierte.


Auftritt von Beat! Beat! Beat!

Vor drei Jahren waren wir ja bereits schon mal in Potsdam dabei, damals noch im Sommer und damals auch nur 6 Künstler, gestern sogar 8. Achja das ganze fand übrigens in der C-Halle und im benachbarten C-Club statt. Etwas blöd bei der ganzen Sache war, dass man zum Bühnenwechsel dann immer einmal über den nassen, schneeigen Hof durch die Kälte musste. Aber jut, man kann nicht allen Luxus auf einmal haben (;
Zweiter Künstler des Abends: Tim Neuhaus, drüben im C-Club. Joa hat mir ganz gut gefallen, aber wir haben uns nicht das komplette Set angehört, da es im Club auch irgendwie recht fresh war im Gegensatz zur Halle. Also wieder rüber, wo um 19:20 schon Young Rebel Set spielen sollten. Hatte von denen zuvor noch nichts angehört und war einfach nur begeistert. So richtige lustige trinkfreudige Briten mit folkigem Britrock im Gepäck. Geil. Von denen muss ich mir unbedingt mal nochmal was anhören. Nils Koppruch haben wir uns danach geklemmt, wollten nicht nochmal über den Hof in den kalten C-Club. Sorry sorry.
Wie dem auch sei. Dann war der Gisbert zu Knyphausen an der Reihe und begeisterte für eine gute dreiviertel Stunde. Vieles vom neuen Album wurde gespielt und leider weder „Kleine Balladen“ oder „So seltsam durch die Nacht“ – meine beiden Favoriten von ihm. Schade.
Auch An Horse haben wir uns danach leider nicht angesehen, wollten unsere guten Plätze in der Menge nicht verlieren, haha. Es folgte kurz nach 22 Uhr der fabelhafte Thees Uhlmann. Ich muss heute noch schmunzeln, wenn ich an seinen Auftritt denke. Einfach herrlich. Vom Thees könnt ich mich stundenlang unterhalten lassen. Das Sahnehäubchen des Abends war dann nach 23:30 natürlich Kettcar. Hab sie nun schon das 9te Mal live erleben dürfen und es wird und wird nicht langweilig. 2 neue Songs wurden auch gespielt und man darf sich, so denke ich, schon mal auf das nächste Album freuen.
So, genug gesaftet und ausgewertet. Abendessen macht sich auch nicht von alleine.

Read Full Post »

listen to: The All-American Rejects – My Paper Heart

..war der gestrige Abend im Postbahnhof in Berlin. Das eigentliche Programm der Eastpak Antidote Tour: Anti-Flag, Alexisonfire, Four Year Strong und The Ghost of a Thousand. Was kam, war eine Berliner Punk Kapelle, die auf den Namen Radio Havanna hört (könnten aber auch gut und gerne Die Prinzen gewesen sein XD), als Halbwegsvorband. Dann Alexisonfire (ey wie, nicht mal ’ne Zugabe, wo doch schon zwei Bands wegbrechen?) und zum Abschluss Anti-Flag.
Angeblich hatte der Bus der anderen beiden Bands ’nen Unfall und so konnten die Jungs nicht spielen. Ja, das tut mir natürlich Leid und ich hoffe, niemandem ist etwas passiert – dennoch, in Anbetracht der Tatsache, dass man eine zunächst angekündigte Band (The Fall of Troy) schon vor Monaten einfach mal durch zwei andere ersetzt hatte, ist das schon alles irgendwie recht doof.
Daher fehlt mir auch irgendwie die Lust, detaillierter auf den Abend einzugehen. Nett war’s, aber alles in allem nicht wirklich lohnenswert. Da kann’s heute Abend nur besser werden, ich werd‘ mich schon mal ein wenig „warmhören“…

Read Full Post »

listen to: Something Corporate – Fall

Nennen wir das Kind doch: Nackenschmerzen und Stimmbänderzerrung holen für Anfänger.
Wie dem auch sei. Also gestern war’n wir beim Give it a Name Festival – das ganze trägt zwar den Namen Festival, ist aber nur so ein ein Tages beziehungsweise 5 Stunden Ding. Im Vergleich zum herrlichen Kettcar Konzert vom Samstag, war das musikalisch, besser gesagt genremäßig gesehen natürlich eine ziemliche Gratwanderung – aber man muss auch mal, hier, ne.. Eigentlich hatte ich ja wegen körperlicher Unfitness – kurzum, mir ging’s nicht so dolle – eigentlich gar nicht so viel Lust auf den Konzertabend, aber wer lässt schon gerne Karten verfallen. Da ich auch gerade nicht allzu viel Bock habe, alles noch ausführlichst breitzutreten und der Übersicht halber, werd‘ ich das ganze mal Punkt für Punkt abarbeiten.
The Auditon: Die erste Band des Abends. Irgendwie haben die eigentlich gar nicht so recht in das Beuteschema des Festivals gepasst, aber was soll’s. Für mich war’s eine der zwei Bands, auf die ich mich gefreut hatte an diesem Abend. Und das nicht zu unrecht. Auch wenn sie nur etwa 25 Minuten spielten und die Räumlichkeit sich noch nicht wirklich gefüllt hatte und damit mit Stimmung eher nicht so viel los war – mir ham se gefallen. Gerne wieder.
Reuben: Hm, nee, war nicht so wirklich mein Fall.
Story of the Year: Ja, geil geil geil, die zweite Band, auf die ich mich gefreut hatte. Von dem neusten Album kannte ich leider kaum was. Aber zum Glück wurden auch die alten Kamellen gespielt. Showtechnisch, war das wohl das beste des Abends.
Strike Anywhere: Von denen kannte ich vorher einen Song. Aber irgendwie war’s mir dann doch alles zu hardcore und ich entschied mich mal währenddessen die lokalen Örtlichkeiten aufzusuchen.
Silverstein: Das war dann der Abschluss des ganzen. Auch da kannte ich nicht wirklich viele Songs. „My Disaster“ fand ich zum Beispiel janz schick. Aber so alles in allem gesehen, wars dann doch viel mehr Screamo und so als ich dachte, aber besser als Reuben und Strike Anywhere.
Fazit: The Audition und Story of the Year war’n top, den Rest muss ich nicht unbedingt wieder live erleben. So, und jetzt erstmal ne Konzertpause für ’ne ganze Weile…

So far,
Anni

Read Full Post »