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Nachgereicht…

listen to: Olson – Goldene Welt

Mittwoch. Lido. Silverstein Konzert. Endlich mal wieder Live-Musik. Die Vorband We are the Ocean war nach meinem Empfinden mit Silverstein locker gleich auf. Kurzum: Schön war’s. Demnächst mal wieder mehr.

Freitagabend

listen to: Wipe Out HD

Da ging’s ins Weddinger Prime Time Theater. Schon oft standen wir am U-Bhf Wedding und betrachteten das “Gutes Wedding Schlechtes Wedding” Plakat und sagten uns, dass wir uns das irgendwann mal ansehen müssten. Nun wurde das Vorhaben endlich in die Tat umgesetzt. GWSW “ist die welweit erste Theater-Sitcom”, so betitelt es die Webseite des Theaters selbst. Was das genau heißt: Etwa alle vier Wochen gibt es eine neue Episode und die Handlung ist ähnlich wie bei einer TV Soap fortlaufend. Das sollte aber den GWSW Neuling nicht abschrecken, denn zu Beginn gibt es noch mal einen kurzen (wenn auch irgendwie verwirrenden) Story-Rückblick.
Gesehen haben wir am Freitag im Übrigen die Folge 77 (Liebesgrüße aus Wedding) und es war jaaa… sagen wir mal mäßig. Meinen Humor hat’s leider nicht getroffen. Aber das Theater selbst, also die Location, fand ich schon sehr nett. Wenn dort mal was anderes läuft, würd’ ich auch noch mal hingehen. Schließlich gibt’s da auch das leckere Florida Eis zu schnabulieren. Yummy.

listen to: Planlos – Der Brief

…wenn man eigentlich im Rahmen der Abschlussarbeit ein wenig was zu Papier bringen sollte. Also gestern gleich mal die Gelegenheit spontan genutzt und ab nach Babelsberg. Warum bei Eurosport anschauen, wenn man nur ‘ne Stunde vom Live-Erlebnis entfernt ist. So ging’s dann zum Champions League Viertelfinal-Hinspiel von Турбине gegen Россиянка (; Jep, die Damen aus Moskau waren zu Gast und brachten damit internationalen Flair ins KarLi. Neben einer Spielerin der schwedischen Nationalmannschaft konnte man auch Cristiane, eine der Top-Torjägerinnen von Brasilien, bewundern. Aber gegen Turbine war gestern nix zu holen. Mit einem 2:0 endete das Spiel mit einem verdienten Sieg über die Gäste aus Russland. Nun muss es nur beim Rückspiel nächste Woche auch so laufen. So. Und jetzt wird aber wirklich mal weiter was geschafft.

Und zum Zehnten

listen to: Four Year Strong – Abandon Ship Or Abandon All Hope

Etwa neun Jahre ist es her, dass ich Kettcar im Rahmen des Berlinova Festivals, irgendwo ganz weit draußen auf einem Acker in der Lausitz, das erste Mal sah. Nun, sage und schreibe, neun Live-Erlebnisse später – wir schreiben das Jahr 2012 – lassen sich doch so einige Entwicklungen, die sich anscheinend so ganz beiläufig mit den Jahren vollzogen haben, ausmachen. Allein beim Betrachten des gestrigen Publikums wird eins sofort klar: Verdammt sind wir alle alt geworden. Da gibt es die eine Hälfte, die ist einfach mal erwachsen geworden – oder tut zumindest so als ob. Bei dem ein oder anderen der anderen Hälfte entdeckt man bei genauerem Hinsehen ein graues Haar, das ein oder andere Fältchen oder auch mal eine kahle Stelle. Und auch an Wiebusch und Co. ist die Zeit natürlich nicht vorbeigegangen. Zahm geworden sind se. Wo ist dieses ganze Städterivalitätsdenken und Pöbelei hin? Sie verblasst allmählich.
Genug vorgeplänkelt. Zur Sache. Punkt 20 Uhr startete Moritz Krämer mit seiner Band in den Abend. Ja, sehr angenehme Klänge und vor allem textlich schöne Geschichten, die der junge Mann da erzählt. Hat mir gefallen.
21 Uhr. Dunkelheit. Es geht lohoooos. Kettcar. Hamburg. Gestartet wird mit “Rettung” – gleich mal mein Favorit vom neuen Album, mit den besten Textzeilen ever. Muss man mal gehört haben (; Ganze 22 Songs umfasst die Setlist an diesem Abend – und die kann sich verdammt noch mal sehen lassen. Der einzige Song, der mir wirklich gefehlt hat: Nullsummenspiel. Aber da kann ich gerade so drüber hinweg sehen. Es bleibt die Erinnerung an einen tollen Abend und die Erkenntnis über die Zeit, das Alter und die scheinbar einkehrende Ruhe. Für’s nächste Album wünsche ich mir mal wieder ein paar mehr “echte” Kracher. “Barry White des Indie-Rock”? Nein Danke.

listen to: The Rocket Summer – She’s My Baby

So. Let’s fetz. Die Most-Wanted der letzten 3 Monate. Die neue Kettcar Platte konnte sich leider nicht so gut durchsetzen. Woran das wohl liegen mag…

Platz / Artist – Song / Anzahl

#01 3OH!3 – Bang Bang 12
#02 Hopes Die Last – Firework 9
#03 Falling In Reverse – Raised By Wolves 9
#04 Silverstein – Medication 8
#05 Sleeping With Sirens – Fuck You 8
#06 3OH!3 – Dirty Mind 8
#07 3OH!3 – Set You Free 8
#08 Kettcar – 3.26 8
#09 Brandon Flowers – Was It Something I Said? 7
#10 Prinz Pi – Du Bist 7
#11 Dungeon Elite [**] – Cataclysm 7
#12 Silverstein – Sacrifice 7
#13 The Ready Set – A Little More 7
#14 A Skylit Drive – Love The Way You Lie 7
#15 Allstar Weekend – Yeah 3x 7

listen to: Madina Lake – River People

…wo man den Feierabend begießen soll:

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listen to: Mayday Parade – Kids in love

Ein Abend mit Stefan Raab, ähh… ich meine natürlich Max Giermann. Als Switch Reloaded Begeisterter war das gestern ein Pflichttermin im Berliner Quatsch Comedy Club. Max Giermann gastierte dort mit seinem ersten Soloprogramm “Wer denn sonst?”. Tja was soll man sagen – großartig war’s. Die gut 90 Minuten vergingen wie im Flug. Von den typischen Parodien über Pantomime, kleinen Geschichten aus dem Alltag und Ausflügen in die Filmwelt war alles dabei. Danke auch für die zwischenzeitlichen Erfrischungen bei den Pantomime-Lektionen. Der Club war ohnehin durch das Licht viel zu heftig aufgeheizt. Einziges Contra an dem Abend. Ich freue mich schon auf neue Switch Folgen und ein zweites Programm kann sich der Herr Giermann auch gerne ausdenken. Ich wär auf jeden Fall wieder dabei.. (:

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